Ein Tag ohne Dufterlebnis, ist ein verlorener Tag

Die stille Kunst der Parfumeure besteht sicher nicht alleine darin, Naturaromen oder Duftstoffe mit Alkohol zu mischen, um dabei bloss flexible und anschmiegsame Duftnoten zu kreieren, wie doch Einige unter uns immer wieder meinen. 

Die Kunst besteht vielmehr darin, aus unterschiedlichen Düften eine möglichst räumlich-sinnliche „Skulptur“ zu erschaffen und dabei einen reinen Charakter zu kreieren, welcher pure Emotionen und Erinnerungen weckt und sich dabei immer mehr zu einer  gestandenen Individualität entwickeln kann.

Die Geschichte des Parfums reicht weit zurück bis in die Tiefen vergangener Jahrhunderte; sie gewinnt in sakralen Ritualen immer wieder bestimmte Bedeutungen und zelebrierte sich dabei zunehmend mehr und mehr gerade auch hin zu einem persönlichen Gebrauch.

Besonders mit der  Verfeinerung der Destillationstechnik im 10. Jahrhundert erschloss sich ein weiteres, intensives Reich an Düften, alleine gewonnen aus den Rohstoffen der Natur. Diese wurden aber im Laufe der Industrialisierung und mit dem wissenschaftlichen Erkennen über pflanzliche Inhaltsstoffe mehr und mehr durch synthetische Duftstoffe ersetzt.

Hierdurch konnten die jungen, synthetischen Düfte einerseits durch einen deutlich günstigeren Preis locken, andererseits durch eine relativ gleichförmige, lang anhaltende Duftintensität sowie  Produktionsstabilität mit einer dabei verbundenen guten Haltbarkeit brillieren. Sie bereicherten darüber hinaus die Palette der Parfümeure, die dadurch müheloser ihre Kunst weiter ausbreiten konnten. Die früher eher geradlinige Ausrichtung mit vorwiegend natürlichen Duftnoten wich einer Gattung von räumlichen Duftkreationen; man bezeichnet diese Zeit gerne auch als die Geburtsstunde der modernen Parfümerie.  

Heute leben wir inmitten einer Vielzahl synthetischer Duftstoffe. Ungefähr dreiviertel der Parfümrohstoffe werden auf chemischem Wege durch bestimmte „Synthesen“ gewonnen. Ist es hierbei der Wunsch einer gleichwohl relativ unberechenbaren, künstlichen Authentizität Ausdruck zu verleihen, oder ist es vielmehr doch der Wille den Weg des „Rückzuges“ in eine einfache, ursprüngliche Welt voller natürlicher Eindrücke und Informationen zu gehen?

Letzteres lässt den Trend nach natürlichen Parfums vermehrt aufkommen und zeigt dabei zusätzlich immer wieder in diesem Zusammenhang die Tatsache auf, dass einige dieser synthetischen Duftstoffe schwer abbaubar sind und auch überwiegend gesundheitlich eher  als bedenklich eingestuft werden müssen. 

Fakt ist: Speziell natürliche Düfte sind besonders in der Lage gesunde, tief vertraute Gefühle im Menschen zu wecken; ein rein natürlicher Duft bringt uns „der inneren Natur“ und ihrem „Kern“ ein gutes Stück näher.

Es ist somit eine grosse Herausforderung solche Duftskulpturen zu kreieren, die weitgehend – oder gänzlich – auf synthetische oder nur naturidentische Zutaten verzichten. Dieser Aufgabe haben sich berufene Parfumeure gewidmet.

Ich präsentiere Ihnen in diesem Zusammenhang die Label Hiram Green und Wild Eden. Sie gehören zu den großen Pionieren, die es sich zu einer Lebensaufgabe gemacht haben, ausgewogene, raffinierte Duftkreationen aus der Gruppe reiner und natürlicher Riechstoffe zu schaffen.

In meine Showroom Kesha Organic Haircare, Talacker 34, 8001 Zürich stehen Proben für Sie zur Verfügung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.